Volksschule

Für die Volksschule wichtig sind beispielsweise Bildungsstatistiken zu den Schülerzahlen der einzelnen Schulstufen, zur Entwicklung des in Basel-Stadt sehr fortschrittlichen Angebots an Tagesstrukturen und zur Entwicklung der separativen Angebote.

Neuer Rekord bei den Schülerzahlen der Volksschulen

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Über  16’300 Schülerinnen und Schüler besuchen aktuell (Schuljahr 2018/2019) die Volksschulen des Kantons Basel-Stadt. Ihre Gesamtzahl hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, was zu einem grossen Teil auf die Schulreform zurückzuführen ist. Aber auch die gestiegenen Geburtenzahlen spielen eine wichtige Rolle. Das Bundesamt für Statistik rechnet damit, dass die Schülerzahlen im Kanton Basel-Stadt bis 2025 nochmals um über 20% ansteigen werden (BFS 2016, Referenzszenario). Der Schülerzuwachs zieht einen erhöhten Bedarf an Schulraum und Lehrpersonen nach sich.

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Weiterhin steigende Nachfrage bei den Tagesstrukturen

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Das Angebot an Tagesstrukturen wurde in den letzten Jahren im Kanton Basel-Stadt deutlich ausgebaut. Im Schuljahr 2018/2019 sind auf der Primarstufe insgesamt 2‘911 Plätze in Tagesstrukturen vorhanden, die von fast 3‘900 Kindern genutzt werden. Auf der Sekundarstufe I nutzen zusätzlich 706 Schülerinnen und Schüler Mittagsangebote. Der steigenden Nachfrage wird mit einem kontinuierlichen, bedürfnisorientierten Ausbau Rechnung getragen.

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Rückgang der Schülerzahlen bei den separativen Angeboten

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Die Schülerzahlen der separativen Angebote sind in den letzten Jahren von knapp 900 auf unter 600 zurückgegangen. Dies entsprechend dem gesetzlichen Auftrag (Sonderpädagogik-Konkordat), wonach Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf vermehrt in Regelklassen zu fördern sind. Die Reduzierung des Angebots an separativen Angeboten geschah moderat und über einen längeren Zeitraum hinweg. Gleichzeitig werden die Förderressourcen zur Unterstützung der Regelklassen ausgebaut.

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