Beurteilung in der Sekundarschule

Die kommende Sekundarschule wird in drei Leistungszügen geführt. In den ersten zwei Sekundarschuljahren erhalten die Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten Semesters ein Zwischenzeugnis und Ende Schuljahr ein Zeugnis. In der 3. Klasse gibt es zwei Zeugnisse. In den Zeugnissen werden in allen Fächern ganze und halbe Noten von 1 bis 6 gesetzt. 6 ist die beste Note. Die Fächer Deutsch und Mathematik werden zusätzlich auch mit Prädikaten eingeschätzt. Die Prädikate heissen: hohe Anforderungen erreicht / mittlere Anforderungen erreicht / Grundanforderungen erreicht / Grundanforderungen nicht erreicht.

Lernbericht

Jeweils am Ende des ersten Semesters erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Zeugnis oder Zwischenzeugnis einen Lernbericht, wie dies schon in der Primarschule der Fall war. Im Lernbericht geben die Lehrpersonen ihre Einschätzung zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten ab. Gleichzeitig schätzen sich die Schülerinnen und Schüler selber ein, indem sie einen Beurteilungsbogen ausfüllen. Lernbericht und Selbsteinschätzung helfen den Schülerinnen und Schülern, selber Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen.

Standortgespräch

Lernbericht, Semesterzeugnis und Selbsteinschätzung bilden die Grundlage für das jährliche Standortgespräch. Daran nehmen die Lehrpersonen, die Eltern sowie der Schüler oder die Schülerin teil. Das Standortgespräch dient, wie es der Name sagt, einer Standortbestimmung und dem gemeinsamen Festlegen von weiteren Förderziele.

Wechsel des Leistungszugs

Die Zuteilung zu einem der drei Leistungszüge (A, E, P) der Sekundarschule kann korrigiert werden. Die Leistungszüge sind durchlässig. Das heisst: Bei guten schulischen Leistungen können Schülerinnen und Schüler in einen höheren Zug wechseln. Sie haben dann auch Anspruch auf «zusätzliche individuelle Förderung», damit sie den Anschluss schaffen können. Bei ungenügenden Leistungen werden sie einem weniger anspruchsvollen Zug zugeteilt. Das Wiederholen eines Schuljahrs ist nur in Ausnahmefällen möglich. Besonders leistungsfähige und motivierte Schülerinnen und Schüler des P-Zugs können ein Schuljahr überspringen. Wer in einen anspruchsvolleren Zug wechselt oder ein Schuljahr überspringt, hat Anspruch auf zusätzliche individuelle Förderung.

Weitere Details zur Beurteilung finden Sie in der neuen Schullaufbahnverordnung (zu finden in der Fusszeile unter Gesetze).

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