Französisch und Englisch

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Sprachen sind der Schlüssel zur Welt. Kenntnisse in Fremdsprachen öffnen uns Türen zu anderen Kulturen, und auch im beruflichen Leben sind Fremdsprachen meist unverzichtbar.

Zuerst Französisch, dann Englisch

Im Kanton Basel-Stadt lernen die Kinder in der Primarschule zwei Sprachen: ab der 3. Klasse Französisch und ab der 5. Klasse Englisch. Dies ist in allen Kantonen entlang der deutsch-französischen Sprachgrenze so (Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Solothurn und Wallis). Das gemeinsame Vorgehen der beteiligten Kantone beim Fremdsprachenunterricht trägt den Namen «Passepartout». Andere Kantone in der Deutschschweiz beginnen mit Englisch. Französisch ist dort die zweite Fremdsprache.

Das Projekt «Passepartout»

Jüngere Kinder lernen anders als ältere. Und: Generell lernt man heute Fremdsprachen anders als früher. Im modernen Fremdsprachenunterricht geht es zunächst darum, Texte aus dem Alltag zu hören, zu lesen und zu verstehen und sich mündlich oder schriftlich mitteilen zu können (grundlegende Sprachkompetenzen). Dabei sind Fehler sind erlaubt. Danach geht es um weitere Fähigkeiten:

  • Wie lerne ich am besten Wörter? (Sprachlernstrategien)
  • Welche Verbindungen gibt es zwischen den Sprachen? (Sprachbewusstsein)
  • Die eigene und andere Sprachen und Kulturen besser kennenlernen) (interkulturelle Kompetenzen)

Für diese Form des Sprachenlernens gibt es neue Lehrmittel. Sprachkontakte ausserhalb der Schule und Austauschaktivitäten kommen unterstützend dazu.

Die sechs Kantone entlang der deutsch-französischen Sprachgrenze verwenden für den Französisch- und den Englischunterricht dasselbe Lehrmittel und die Lehrpersonen absolvieren auch dieselbe Weiterbildung.

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