Fremdsprachig?

Je besser Schülerinnen und Schüler die Unterrichtssprache Deutsch verstehen und sprechen, umso leichter können sie dem Unterricht folgen. Deshalb gibt es zum Beispiel Deutschförderung für Kinder im Jahr vor dem Kindergarten. Oder das Förderangebot «Deutsch als Zweitsprache» (DaZ) für Kinder und Jugendliche aller Schulstufen.

Doch auch Erwachsene haben in Basel-Stadt verschiedene Möglichkeiten, die Lokalsprache zu erlernen oder zu vertiefen. Mit Deutschkenntnissen können Sie Ihr Kind besser unterstützen, zum Beispiel bei den Hausaufgaben oder im Austausch mit den Lehrerinnen und Lehrern.

Bei Elternabenden oder Gesprächen mit Lehrpersonen kann die Schule eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher beiziehen.

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

In jeder Schule gibt es für Kinder und Jugendliche, die kein oder nur wenig Deutsch sprechen, das Förderangebot «Deutsch als Zweitsprache» (DaZ). Dieses soll ihnen helfen, dem Unterricht möglichst schnell folgen zu können. DaZ gibt es für alle Altersgruppen und Schulstufen.

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Unterricht in Heimatlicher Sprache und Kultur (HSK)

Wer die eigene Muttersprache gut beherrscht, lernt weitere Sprachen meistens leichter. Aber auch im Kontakt zur Familie ist es wichtig, dass die Kinder die Sprachen ihrer Eltern beherrschen und über die Kultur ihres Herkunftslands Bescheid wissen. Ermöglichen Sie deshalb Ihrem Kind den freiwilligen Unterricht in Heimatlicher Sprache und Kultur, kurz HSK. In Basel-Stadt gibt es den Unterricht HSK in über 35 Sprachen. Die Kinder vertiefen die Kenntnisse ihrer Erstsprache, und zwar im Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Gleichzeitig lernen sie, sich in verschiedenen Kulturen sicher zu bewegen und unterschiedliche Werte und Normen zu respektieren.

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Deutschkurse für Eltern

Mit Deutschkenntnissen geht vieles einfacher: das Begleiten Ihres Kindes bei schulischen Fragen, der Austausch mit anderen Eltern, das Gespräch mit den Lehrpersonen oder der Besuch beim Kinderarzt oder bei der Hausärztin. Viele Kindergärten und Schulen bieten im Schulhaus Deutschkurse für Eltern an. «Ich lerne Deutsch fürs Kind» heisst dieser kostengünstige Deutschkurs. Hier lernen Sie nicht nur die Lokalsprache, sondern erfahren auch viel über die Schule und diskutieren über Erziehungsfragen. Bei einem Teil der Kurse können Sie auch Ihre Kinder mitbringen: Diese werden in einem separaten Raum betreut und sprachlich gefördert. Beim Intensivkurs für Mütter werden die Kinder sprachlich gefördert und zudem auf den Kindergarteneintritt vorbereitet.

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Natürlich können Sie auch ausserhalb der Schule Deutsch lernen. Quartiertreffpunkte, Kontaktstellen, Vereine und Stiftungen bieten für Mütter und Väter praxisorientierte Deutschkurse mit Kinderbetreuungsplätzen an. Parallel zum Unterricht der Erwachsenen können Ihre Vorschulkinder von einer spielerischen Förderung profitieren. Die Kosten für die Kurse sind bescheiden, weil sie durch Kanton und Bund subventioniert werden.

Deutsch lernen im Jahr vor dem Kindergarten

Damit jedes Kind möglichst gut in seine Schulzeit starten kann, fördert der Kanton das Deutschlernen schon vor dem Kindergarten: Kinder, die kein oder nur wenig Deutsch sprechen, müssen im Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine Spielgruppe oder ein anderes Angebot mit Deutschförderung besuchen. An mindestens zwei halben Tagen pro Woche lernen sie dort spielerisch Deutsch.

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Übersetzungen für Elternabende und Standortgespräche

Jedes Jahr lädt die Klassenlehrperson Ihres Kindes Sie zu einem Elternabend ein. Dort erfahren Sie, was in der Klasse gerade läuft, und können sich mit Lehrpersonen und mit anderen Eltern austauschen. Ebenfalls einmal pro Jahr gibt es das sogenannte Standortgespräch: Dort bespricht die Klassenlehrperson mit Ihnen den Lernbericht, also was Ihr Kind schon gut kann und wo es noch Zeit oder Förderung braucht. Am Standortgespräch und am Elternabend kann eine Dolmetscherin oder ein Dolmetscher hinzukommen, falls eine Verständigung sonst nicht möglich wäre. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Klassenlehrperson Ihres Kindes.

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