Zahlen und Fakten

Auf diesen Seiten informiert die Volksschule regelmässig mit Zahlen und Fakten. Unten finden sich diverse Dokumente, die einen tieferen Einblick in die Schulstatistiken bieten

Neuer Rekord bei den Schülerzahlen der Volksschulen

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Über  16’750 Schülerinnen und Schüler besuchen aktuell (Schuljahr 2019/2020) die Volksschulen des Kantons Basel-Stadt. Ihre Gesamtzahl hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, was zu einem grossen Teil auf die Schulreform zurückzuführen ist. Aber auch die gestiegenen Geburtenzahlen und die Zuwanderung spielen eine wichtige Rolle. Prognosen des Statistischen Amtes Basel-Stadt deuten darauf hin, dass diese Schülerzahlen bis 2024 nochmals um 7% zunehmen werden (auf fast 18‘000 Schülerinnen und Schüler). Dieser Zuwachs zieht einen erhöhten Bedarf an Schulraum und Lehrpersonen nach sich.

Weiterhin steigende Nachfrage bei den Tagesstrukturen

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Das Angebot an Tagesstrukturen wurde in den letzten Jahren im Kanton Basel-Stadt deutlich ausgebaut. Im Schuljahr 2019/2020 sind auf der Primarstufe insgesamt 3‘183 Plätze in Tagesstrukturen vorhanden, die von über 4‘200 Kindern genutzt werden. Auf der Sekundarstufe I nutzen zusätzlich 902 Schülerinnen und Schüler Mittagsangebote. Der steigenden Nachfrage wird mit einem kontinuierlichen, bedürfnisorientierten Ausbau Rechnung getragen.

Rückgang der Schülerzahlen bei den separativen Angeboten

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Die Schülerzahlen der separativen Angebote sind in den letzten sieben Jahren von 819 auf 564 zurückgegangen. Dies entsprechend dem gesetzlichen Auftrag (Sonderpädagogik-Konkordat), wonach Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf vermehrt in Regelklassen zu fördern sind. Die Reduzierung des Angebots an separativen Angeboten geschah moderat und über einen längeren Zeitraum hinweg. Gleichzeitig werden die Förderressourcen zur Unterstützung der Regelklassen ausgebaut. So ist die Zahl der integrativ geförderten Kinder im selben Zeitraum von 230 auf 435 gestiegen.

Übertritte nach obligatorischer Schulzeit

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2018 gab es erstmals Übertritte aus der neuen Sekundarschule. Nach dem Schuljahr 2017/18 besuchten rund 41% der Sekschülerinnen und -schüler im Anschluss an die obligatorische Schulzeit ein Gymnasium, im Folgejahr 2018/19 noch 37%. Dieser Wert ist im schweizweiten Vergleich hoch. Vergleichsweise niedrig ist hingegen der Anteil bei den Direkteintritten in die berufliche Grundbildung. Die Basler Bildungspolitik hat sich hier zum Ziel gesetzt, die Direktübertritte in die Berufsbildung und die Zahl der Berufsmaturitäten zu erhöhen. Aktuell treten 17% direkt nach der Schule in eine Lehre ein. Ein grosser Teil der Schülerinnen und Schüler findet jedoch erst nach dem Besuch eines Brückenangebotes den Weg in die Berufsbildung; deren Zahl soll in den nächsten Jahren zugunsten der Direktübertritte verkleinert werden.

Weitere Statistiken zum Bildungsbereich

Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt publiziert regelmässig den «Zahlenspiegel Bildung», der umfassende Zahlen zu den Entwicklungen im Basler Bildungssystem enthält. So finden sich nebst den oben publizierten Statistiken darin auch Angaben zu den Lehrpersonen, den Bildungsabschlüssen oder den Bildungsausgaben. Abgedeckt wird darin ein breites Spektrum vom Vorschulbereich bis hin zur Tertiärstufe. Der Zahlenspiegel ist nur online erhältlich und unter dem Link weiter unten auf dieser Seite abrufbar.